Thermografie


Wärmebildkameras / Infrarotkameras, Temperatur Messgeräte und Endoskope für den Facility Bereich, für die Elektro- und Maschineninstandhaltung, sowie für Elektronikanwendungen (F & E). Eine Wärmebildkamera untersucht das Objekt ganzheitlich Pixel für Pixel und liefert unmittelbar Diagnoseergebnisse, die das volle Ausmaß der möglichen (Temperatur-) Probleme zeigen. Beratung / Verkauf / Support unter +49 7121 / 51 50 50

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Thermografie-Messtechnik preiswert kaufen: Nützliche Messgeräte für Experten & Anfänger

Unser Guide unterstützt Sie bei der Auswahl Ihres neuen Thermografie-Gerätes.

Was ist ein Thermografie-Gerät?

Mit einem Thermografie-Gerät ist es möglich, für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung sichtbar zu machen. Es lassen sich Oberflächentemperaturen von Objekten ermitteln. Hierbei handelt sich um ein berührungsloses Messverfahren. Wärmebildkameras oder Infrarot-Thermometer helfen hier beim Aufspüren von „heißen Stellen", die Ausfälle bei elektrischen und mechanischen Anlagen zur Folge haben können. So werden z. B. elektrische Schaltschränke und Motorsteuerzentralen regelmäßig mit einer Wärmebildkamera oder einem Infrarot-Thermometer thermografisch untersucht. Werden Problemstellen in einem frühen Stadium entdeckt, lassen sich Produktionsausfälle verhindern und somit Geld einsparen. Die Messtechnik wandelt unsichtbare Infrarotstrahlung in elektrische Signale um.

Bei einer Auswahl von Thermografie-Kameras, die von extrem günstigen und bedienerfreundlichen Kameras bis hin zu höchst spezialisierten HD-Kameras für Wissenschaft und Forschung reicht, lässt sich, für jede Anforderung das passende Gerät finden.

Isolierte Messbereiche wie Temperaturen, Drehzahlen, Schallpegel und Beleuchtungsstärken benötigen meistens spezielle Messgeräte, um erfasst zu werden. 

dataTec unterstützt Sie bei der Auswahl Ihres neuen Thermografie-Gerätes. Unsere Experten beraten Sie herstellerunabhängig und unverbindlich. Fragen Sie uns nach einer Empfehlung über unser Kontaktformular oder rufen Sie einfach an. Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen, sodass Sie das richtige Gerät kaufen.

Anwendung der Thermografie

Wärmebildtechnik lässt sich in den verschiedensten Bereichen einsetzen. Ganz typisch werden sie im KFZ-Bereich, in Bereichen rund ums Haus und bei sämtlichen elektrischen Anlagen verwendet. Wärmelecks aber auch Wasserschäden lassen sich einfach über eine Leckortung ermitteln.

Thermografie trägt außerdem einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung einer Infektion bei. Hier werden Wärmebildkameras eingesetzt, um die menschliche Temperatur zu messen und somit schnell und einfach Hinweise auf eine mögliche Virusinfektion erkennen zu können.

So sind sie wichtige Helfer bei der Bekämpfung der Pandemie und helfen Infektionsketten zu unterbrechen, da Menschen mit erhörter Körperkerntemperatur schnell und berührungslos ausfindig gemacht werden können.

Aktive und passive Thermografie

Bei der aktiven Thermografie-Messung werden, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, dem Messobjekt aktiv Wärmeimpulse zugeführt. Diese müssen nicht sonderlich stark sein. Es reichen meist ein paar zehntel Grad Celsius. Die Wärme wandert in das Innere des Objektes. Kommt es zu einem Fehler bei der Wärmeleitfähigkeit, bleibt die Oberfläche entsprechend länger warm und kann so mit einer Thermografie-Kamera erkannt werden.

Die passive Thermografie braucht keine externe Wärmequelle. Hier wird die Temperaturverteilung einer Oberfläche, anhand der Eigenwärme des Objektes erfasst.

Einsatzgebiete für die aktive Thermografie

Die aktive Messung wird eingesetzt um Haftungsschwächen, Risse, Delaminationen, Blasen, Lufteinschlüsse oder Korrosionsbildung an Objekten ausfindig zu machen. Auch die Festigkeit von Schweiß-, Klebe- oder Lötverbindungen lässt sich mit diesem Messverfahren prüfen.

Einsatzgebiete für die Passive Thermografie

In der Qualitätssicherung vieler Branchen der Kunststoffindustrie, wie beispielsweise im Automotive-, Elektro- und Health-Care-Bereich kommt die passive Thermografie zum Einsatz. Auch zum Auffinden von Wärmebrücken in der Bautechnik wird sie eingesetzt.

Welche Typen und Bauarten von Thermografie-Geräten existieren?

 

Welche Vorteile bietet eine Infrarotkamera?

Einfaches Bedienen, vollständige Darstellung der Situation, Erkennen und Lokalisieren des Problems. Die Kameras zeigen genau an, was repariert werden muss und speichert Informationen.

Thermografische Prüfung– worauf kommt bei den Normen an?

Die thermografische Prüfung von elektrischen Anlagen ist nach DIN 54191 ein verpflichtendes Messverfahren, das regelmäßig zur Kontrolle der Sicherheit und Funktionalität des Brandschutzes durchgeführt wird. Hier geht es insbesondere um Bereiche in Industrieanlagen und Gebäuden wie Werkhallen und Lager. Es werden hierfür Wärmebildkameras eingesetzt, die schnell Fehler aufdecken können. Hat die Anlage die Norm-Prüfung bestanden, erhält das Gerät ein amtliches Zertifikat und Prüfsiegel mit Datum der nächsten Prüfung. Die Intervalle der Prüfung hängt von Art, Komplexität und Größe des Objektes ab.

Personengruppen wie Energieberater, Sachverständige für Bauschäden, Architekten, Bauingenieure, aber auch Geschäftsführer und verantwortliche Mitarbeiter von Handwerksbetrieben sowie Baubiologen und Regulierungsbeauftragte der Versicherungswirtschaft, sind Schulungen nach DIN 54162 relevant.
In dieser Schulung nach DIN 54162 werden Inhalte wie Vorschriften, Richtlinien und Normen sowie die Darstellung verschiedener Thermografie-Systeme, Wärme- und Temperaturmessung, Grundlagen der Strahlungsphysik, IR Kameratechnik und Messparameter, Kamerabedienung und Übungen, Thermogrammanalyse, Passive und aktive Thermografie, Praxis bei Erkennung von Wärmebrücken, Luftundichtigkeiten und Durchfeuchtungen, Praxisleitfaden zur erfolgreichen (gerichtlich belastbaren) Berichterstellung ermitteln.

Die Prüfung wird von der unabhängigen Personenzertifizierungsstelle vom TÜV abgenommen. Der Prüfling erhält anschließend ein Zertifikat für die Qualifikation "Fachkraft für Thermografie (TÜV) nach DIN 54162 und EN 473“ bescheinigt.

FAQ Thermografie-Messgerät kaufen

Die folgenden Kriterien sind für die Kaufentscheidung bei einem Thermografie-Messgerät essenziell.

Stellen Sie sich unter anderem die folgenden Fragen.

  • Was unter­scheidet eine Wärme­bild­ka­mera von einer Ther­mo­gra­fie­-Ka­mera?

Beide Geräte sind in der Lage, die Intensitätsverteilung von Infrarotstrahlung zu erfassen und als sichtbares Bild darzustellen. Während die Wärmebildkamera die Sichtbarkeit von Personen und oder Objekten verbessert, stellt die Thermografie Kamera die Intensität der detektierten Infrarotstrahlung auf die Oberflächentemperatur der Objekte dar.

  • Wie groß ist die Tiefen­wir­kung der Infrarot-Tempe­ra­tur­mes­sung?

Die Messung findet direkt andere Oberfläche statt, was bedeutet, die Tiefenwirkung ist so ziemlich bei null.

  •  Sind die Wetterbedingungen für eine Thermografie- Untersuchung relevant?

Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Außenwände des Gebäudes weder vor noch während der Messung Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.

  • In welchem Format werden die Wärmebilder / Berichte versendet?

Die Bilder werden im JPEG-Format gespeichert. Per E-Mail werden die Daten in einem ZIP Format versendet.

  • Was sind die typischen Zeiten für die Messung?

Diese Untersuchungen werden bestenfalls bei Dunkelheit durchgeführt, um verfälschte Werte durch die Sonneneinstrahlung zu verhindern.

Welche Hersteller stellen Thermografie-Messtechnik her?

 

 

...sind namhafte Hersteller im Thermografie-Markt.

Benötigt mein Messgerät eine Software oder spezielle Programme?

Je nach Bauform, Einsatzort und Messaufgabe kann es sein, dass Ihr Gerät eine zusätzliche Software und/oder einen Messadapter benötigt. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, um das passende Zubehör für Ihr Gerät zu finden.

Auswahlkriterien für eine Wärmebildkamera:

  • Einsatzgebiet / Anwendung
  • Der Standard-Temperaturbereich der angebotenen Wärmebildkameras reicht von -40 °C bis
    +2000 °C, je nach Modell variiert dieser Parametersatz von z. B. - 20 °C bis 350 °C oder von -10 °C bis 150 °C
  • Die Detektorgröße reicht von 1024 x 768 bzw. bei einem Modell mit entsprechender Softwareerweiterung von 2048 x 1536 Pixel, von denen jeweils auch die gemessene Temperatur abgerufen werden kann. Die minimale Pixelanzahl beträgt z. B. 80 x 60 Pixel
  • Genauigkeit ab ±1 °C bzw. ±1 %
  • Die thermische Empfindlichkeit von < 0,02 °C entspricht 20 mK; andere Modelle haben eine thermische Empfindlichkeit von 0,15 oder 1,5 °C
  • Öffnungswinkel des Objektivs reicht von 12 ° bis 45 ° und sind oft als Wechselobjektive ausgeführt

Eine weitere hilfreiche Ausstattung ist die Möglichkeit ein reales Digitalbild dem Wärmebild zu unterlegen. Dieses vereinfacht die Orientierung im aufgenommenen Wärmebild zur realen Umgebung z. B. der Platine.

Umfangreiche Software-Pakete erlauben die automatische Messwertanalyse und es lassen sich auch Querschnittsprofile durch die zu messenden Objekte legen, um Aussagen zur thermischen Belastung zu erhalten. Ebenso lassen sich Temperaturprofile über eine lange Zeitperiode aufnehmen.

Messfehler vermeiden:

  • Unscharfes Wärmebild

Ist die Aufnahme unscharf, kann das zu verfälschten Messdaten führen. Hier ist zu beachten, dass nicht jede Kamera fokussiert werden kann und bei diesen Geräten der richtige Abstand zum Objekt ausschlaggebend ist.

  • Falsch gewählter Messbereich

Es muss immer der passende Temperaturmessbereich gewählt werden, der der einfallenden Strahlungsmenge entspricht, andernfalls kommt es zu verfälschten Messergebnissen.

  • Verfälschte Ergebnisse durch Nebeneinflüsse

Die partiell aufgewärmten Stellen an Gebäuden durch Sonneneinstrahlung oder Reflexionen sind, wie bereits erwähnt, zwingend zu beachten, da diese Einflüsse Messdaten verfälschen.

  • Wissenslücken

Das Bedienen eines Thermografie-Messgerätes kann ohne die passenden Vorkenntnisse eine Herausforderung werden. Hier bietet es sich an, entsprechende Seminare, speziell zur Thermografie, zu besuchen, um Fehler zu vermeiden.

dataTec bietet zahlreiche Theorie- und Praxis Seminare zur Thermografie und Wärmebildtechnik an und erarbeitet mit Ihnen theoretische und praktische Kenntnisse zur Thermografie und die entsprechende Interpretation der Wärmebilder, sowie die anschließende Dokumentation Ihrer Messergebnisse.