Modulare Messtechnik: Ihre Fragen, unsere Antworten.

Tauchen Sie ein in die Welt der modularen Messtechnik und vertiefen Sie Ihr Wissen. Unsere Experten stehen bereit, um mit Ihnen alle Facetten des Einsatzes von modularer Messtechnik zu beleuchten.

Was sind die Vorteile modularer Messtechnik?

Der modulare Ansatz bietet mehrere Vorteile. Ein wesentlicher Faktor ist die hohe Flexibilität. Benutzer können, indem sie verschiedene Module kombinieren oder austauschen, die Messkonfiguration an geänderte Anwendungsanforderungen oder an neue Technologien anpassen. Darüber hinaus sind modulare Systeme skalierbar, denn sie lassen sich ganz nach Bedarf erweitern oder verkleinern, indem man Module hinzufügt oder entfernt. Außerdem sind modulare Lösungen kosteneffizient, da man nur die benötigten Module erwerben kann, anstatt separate Messgeräte für jede Messaufgabe zu kaufen und sich diese auch teamübergreifend nutzen lassen.

Wo kommen PXI-Systeme zum Einsatz?


MPXI-Systeme vereinen Hochleistung mit kosteneffizienter Kanaldichte und eignen sich besonders für Bereiche wie Validierungsprozesse, automatisierte Produktionsprüfung, Luft- und Raumfahrt, Automobilentwicklung, Embedded-Systeme und Maschinenüberwachung. PXI-Systeme sind seit 1998 am Markt verfügbar und haben sich zum offenen Industriestandard entwickelt, der Interoperabilität gewährleistet und sicherstellt, dass die hohen Anforderungen an die Mechanik, Elektronik und Software der PXI-Architektur erfüllt sind.

Was ist der Unterschied zwischen PXI und PXIe?

PXI (PCI eXtensions for Instrumentation) und PXIe (PXI Express) sind zwei der wichtigsten und am weitesten verbreiteten Standards in der modernen Messtechnik, die von National Instruments 1997 beziehungsweise 2003 entwickelt wurden und inzwischen frei zugängliche und neutrale Standards sind. Der Hauptunterschied zwischen den beiden liegt in der Übertragungsgeschwindigkeit und der Bandbreite. PXIe bietet eine schnellere Datentransferrate und eine höhere Bandbreite im Vergleich zu PXI, was zu verbesserten Leistungsmerkmalen wie höherer Kanalanzahl, schnellerer Signalverarbeitung und größerer Flexibilität führt. PXIe nutzt PCIe (PCI Express) als Kommunikationsprotokoll, während PXI auf PCI basiert. PXIe ermöglicht auch die Integration von Hybrid-Systemen, die PXI- und PXIe-Module kombinieren können.

Was sind PXI-Controller?



Bei PXI-Controllern handelt es sich entweder um Embedded- oder um Remote-Controller. Embedded-Controller enthalten alles, was man zum Ausführen eines PXI-Systems ohne einen externen PC benötigt. Mit Hilfe von Remote-Controllern lässt sich ein PXI-System über Desktops, Laptops oder Serverrechner steuern. PXI-Controller verfügen über Standardfunktionen wie integrierte CPU, Festplatte, RAM, Ethernet, Video, Tastatur, Maus, USB- und serielle Schnittstellen sowie zusätzliche I/O für Peripheriegeräte. PXI-Controller verfügen nicht nur über eine hohe CPU-Leistung, sondern auch über einen hohen I/O-Durchsatz, zahlreiche periphere I/O-Ports und bis zu 32 GB RAM. PXI-Controller wurden entwickelt, um die anspruchsvollen Anforderungen von modularen Test-, Mess- und Steuerungssystemen zu erfüllen. Sie verfügen über die neuesten robusten Prozessor-Optionen und können in einem weiten Temperaturbereich sowie in Umgebungen mit starken Stößen und Vibrationen betrieben werden.

Was sind die wichtigsten Vorteile von NI PXI-Controllern?


Neue NI PXI-Controller werden kurz nach der Freigabe durch Computerhersteller wie Dell oder HP mit leistungsstarken mobilen Prozessoren ausgestattet. Da NI seit mehr als 20 Jahren PXI-Controller und PXI-Embedded Controller vertreibt, hat das Unternehmen enge Kooperationsbeziehungen zu wichtigen Prozessorherstellern wie Intel und Advanced Micro Devices (AMD) aufgebaut. NI hat als assoziiertes Mitglied der Intel Intelligent Systems Alliance Zugriff auf die neuesten Intel-Produkt-Roadmaps und -Beispiele.

Neben der Rechenleistung spielt die I/O-Bandbreite eine wichtige Rolle beim Entwurf von Instrumenten. Da moderne Test- und Messsysteme immer komplexer werden, besteht ein zunehmender Bedarf an einem Datenaustausch zwischen dem Instrument und der Systemsteuerung. NI PXI-Controller erfüllen diesen Bedarf und können eine Systembandbreite von bis zu 24 GB/s für die PXIe-Chassis-Backplane bereitstellen. Mit der durch die PXI-Controller und -Systeme erreichten hohen Bandbreite lassen sich problemlos rechenintensive Anwendungen implementieren, die einen hohen Durchsatz erfordern, z. B. Design und Prototyping der nächsten Generation für drahtlose Kommunikation, HF-Aufzeichnung und -Wiedergabe sowie Rauschzuordnung.

Zudem können NI PXI-Controller mit unabhängigen Instrumenten oder Peripheriegeräten verbunden werden. Die Controller verfügen über bis zu zwei Thunderbolt 3, zwei USB 3.0-, vier USB 2.0-Anschlüsse, zwei Gigabit-Ethernet-, GPIB-, serielle sowie zwei Display-Ports für die Unterstützung von zwei Displays und parallelen Ports.

Wie werden Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit bei NI PXI-Controllern gesichert?

Um sicherzustellen, dass PXI-Controller über den gesamten Betriebsbereich optimale Leistungen bieten und die CPU ihre Prozessorleistung beim Einsatz in extremen Umgebungen nicht drosselt, führt NI umfangreiche thermische, mechanische und elektrische Tests durch. Die Gesamtzuverlässigkeit kann man nochmals verbessern, indem man eine Solid-State-Festplatte anstelle der standardmäßigen rotierenden Festplatte wählt. Außerdem erhöhen Echtzeitbetriebssysteme und die Software LabVIEW Real-Time Module die Reliabilität der Controller.

PXI-Controller mit einem Windows-Betriebssystem können nicht garantieren, dass eine bestimmte Aufgabe in einer bestimmten Zeit abgeschlossen wird, da sich das Betriebssystem den Prozessor mit anderen parallellaufenden Systemprozessen teilt. Wenn LabVIEW Real-Time unter einem echtzeitfähigen Betriebssystem ausgeführt wird, ist der gesamte Prozessor für die Ausführung Ihrer spezifischen Anwendung reserviert, was ein zuverlässiges Verhalten gewährleistet.

NI arbeitet eng mit führenden Prozessorherstellern zusammen, so dass NI PXI-Controller von führenden leistungsstarken Technologien profitieren:

  • Intel Active Management Technology (AMT) bietet die Möglichkeit, Systeme aus der Ferne zu überwachen, zu warten und zu aktualisieren. Mit dieser Funktion können Administratoren Systeme von einem Remote-Medium booten, Hardware- und Software-Ressourcen verfolgen und eine Remote-Fehlerbehebung und -Wiederherstellung durchführen. Administratoren können diese Funktion zudem nutzen, um automatisierte Test- oder Steuersysteme zu verwalten, die eine hohe Betriebszeit benötigen.
  • Test-, Mess- und Steuerungsanwendungen der PXI-Controller können Daten aus der Ferne sammeln und den Anwendungsstatus überwachen. Wenn ein Anwendungs- oder Systemfehler auftritt, bietet das System die Möglichkeit, das Problem aus der Ferne zu diagnostizieren und auf Debug-Bildschirme zuzugreifen. Das Problem kann somit schneller behoben werden.

Sie haben weitere Fragen?

Manche Fragen lassen sich direkt und einfach telefonisch klären. Rufen Sie uns einfach an. Unsere Experten unterstützen Sie gerne.

Berater kontaktieren

Bitte fügen Sie ein weiteres Produkt zum Vergleich hinzu.
Product Compare added Product Compare