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Entdecken Sie unsere aktiven Simulatoren und Emulatoren für die realitätsnahe Simulation elektrischer und elektronischer Signale. Die Geräte ermöglichen es, definierte Zustände und Messwerte gezielt zu erzeugen und eignen sich ideal für Diagnose, Fehlersuche, Prüfung und Entwicklung.
Je nach Ausführung lassen sich beispielsweise Sensorwerte, Widerstände, Spannungen, Frequenzen oder andere elektrische Signale simulieren. So können Steuergeräte und angeschlossene Komponenten zuverlässig geprüft werden, ohne dass das entsprechende Originalbauteil vorhanden sein muss.
Aktive Simulatoren und Emulatoren schaffen kontrollierte, reproduzierbare Testbedingungen und unterstützen eine effiziente Fehlersuche in Werkstatt, Entwicklung, Prüflabor und technischer Ausbildung.
Simulatoren bilden das Verhalten und die Eigenschaften eines Systems nur abstrakt oder annähernd nach (oft ohne echte Hardware oder exaktes Timing), während ein Emulator ein Zielsystem so detailgetreu wie möglich – inklusive der originalen Hard- und Software-Ebene – bis ins kleinste Detail repliziert.
Der Inverter ist eine zentrale Komponente elektrischer Antriebssysteme. Er wandelt die Gleichspannung der Energieversorgung in eine mehrphasige Wechselspannung um und steuert damit den elektrischen Antrieb. Entsprechend wichtig ist es, Inverter-Hardware bereits während der Entwicklung unter definierten und reproduzierbaren elektrischen Lastbedingungen zu prüfen.
Das Active Load Cabinet (ALC) ist ein aktives Lastsystem für Hochvolt-Funktionstests von Invertern. Es ermöglicht die elektrische Belastung des Prüflings, ohne dass hierfür ein vollständiger realer Antriebsstrang aufgebaut werden muss. Dadurch eignet sich das ALC sowohl für Entwicklungs- und Validierungsaufgaben als auch für Funktionstests in der Qualitätssicherung und Produktion.
Im R-L-Betrieb arbeitet das Active Load Cabinet als einstellbare ohmsch-induktive Last. Widerstand und Induktivität lassen sich während des Betriebs parametrieren, sodass unterschiedliche elektrische Lastbedingungen ohne Umbau des Prüfaufbaus eingestellt werden können.
Im Vierquadrantenbetrieb können Betriebszustände sowohl im motorischen als auch im generatorischen Bereich geprüft werden. Darüber hinaus kann das ALC als einphasige Stromquelle eingesetzt werden, beispielsweise zur Kalibrierung interner Stromsensoren des Prüflings oder für Tests von Steckverbindungen. Je nach Anwendung stehen zudem Optionen zur Emulation von Rotorpositionssensoren zur Verfügung.
Ein wesentlicher Vorteil aktiver Lastsysteme liegt in der reproduzierbaren und flexibel einstellbaren Prüfbedingung. Inverter-Hardware kann damit bereits getestet werden, bevor die vollständige Integration von Hardware, Software und Gesamtsystem abgeschlossen ist. Fehler in der Leistungselektronik lassen sich so früher im Entwicklungsprozess erkennen und untersuchen. Motor- und Inverter Entwicklung können zum gleichen Zeitpunkt anlaufen. Das spart Zeit bzw. Kosten.
Über offene Kommunikationsschnittstellen lässt sich das Active Load Cabinet in bestehende Labor-, Prüfstands- und Automatisierungsumgebungen integrieren. Damit eignet es sich sowohl für einzelne Funktionstests als auch für automatisierte und länger laufende Validierungsaufgaben.
Aktive Lastsysteme für Invertertests werden überall dort benötigt, wo leistungsfähige elektrische Antriebe entwickelt, geprüft oder produziert werden. Typische Einsatzgebiete finden sich in der Automobilindustrie und Elektromobilität, in Forschung und Entwicklung, Aerospace und Defence sowie in industriellen Anwendungen und der Robotik.
Mit dem Active Load Cabinet bietet dataTec eine leistungsfähige Lösung für die Prüfung moderner Inverter- und Leistungselektronik unter definierten elektrischen Lastbedingungen.