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Konfigurationshilfe für Ihr
Smart-Sensor-Kamerasystem.



Von der Kamera bis zur Integration – Dieser kleine Leitfaden hilft Ihnen bei der Auswahl Ihrer FLIR-Wärmebildkamera, damit Sie die optimale Lösung für Ihre Messaufgabe erhalten. Gerne unterstützen wir Sie bei der Konfiguration – anwendungsbezogen und praxisnah.

Jetzt kostenfrei beraten lassen

Konzipieren Sie das System, das Sie brauchen:





1. Kameramodell auswählen.


Welche Geräteserie passt zu Ihrer Anwendung?

A50 / A70 Smart Sensor

Empfohlen für:

  • Zustandsüberwachung einzelner Anlagen oder Prozesse
  • Brandfrüherkennung
  • Einfache Serienanwendungen mit definierten Messaufgaben

A400 / A500 / A700 Smart Sensor

Empfohlen für:

  • Qualitätskontrollen in Produktionslinien
  • Komplexe Messaufgaben mit variablen Abständen
  • Kritische Infrastrukturen und Hochtemperatur-Anwendungen

Hinweis: Je höher die Anforderungen an Flexibilität, Messgenauigkeit und Objektvielfalt, desto eher ist die Axxx-Serie die richtige Wahl.

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A50
5.150,00 €
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A50
5.550,00 €
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A70
7.250,00 €
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A70
7.250,00 €
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A70
7.250,00 €
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A400
6.750,00 €
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A700
13.000,00 €
Lieferzeit auf Anfrage

2. Bild-Streaming oder Smart-Sensor-Funktion.


Wie sollen Ihre Daten verarbeitet werden?

Image-Streaming-Konfiguration
  • Übertragung von Bildern und Daten an die firmeneigene Analysesoftware
  • Ideal für: Inline-Qualitätskontrolle, individuelle Bildauswertung, F&E
Smart-Sensor-Konfiguration
  • Analyse direkt in der Kamera mit Ergebnisausgabe
  • Direkte Anbindung an SPS, SCADA oder Cloud
  • Ideal für: Automatisierte Überwachung, Frühwarnsysteme

Hinweis: Beide Varianten lassen sich in einer Standard- oder Advanced-Version konfigurieren, abhängig vom Funktionsumfang.

T300390
Lieferzeit auf Anfrage
T300313
Lieferzeit auf Anfrage
T300292
Lieferzeit auf Anfrage

3. Passendes Objektiv auswählen (gilt nur für Axxx-Serie)


Welches Zielobjekt soll erfasst werden?

Die Wahl des Objektivs beeinflusst:

  • Größe des Sichtfelds
  • Detailgenauigkeit des Zielobjekts
  • Abstand zur Messstelle

Weitwinkel-Objektiv (z. B. 42°)
erfasst ein großes Sichtfeld für die Aufnahme von Gebäuden, Dächern, Hallen, Förderbändern oder anderen Bereichen, bei denen es wichtig ist, möglichst viele Informationen in einem einzigen Bild zu erfassen

Standard-Objektiv (z. B. 24°)
universell einsetzbar für Produktionsumgebungen, ermöglicht einen sicheren Arbeitsabstand zu stromführenden Geräten (z. B. 3 m) und kann kleinere Objekte dennoch scharf abbilden

Teleobjektiv (z. B. 14°)
erfasst entfernte Objekte oder kleine Details (z. B. defekte Bauteile an Stromleitungen) mit einem engen Sichtfeld für präzisen Fokus und scharfe Bilder

Dual-FOV (FlexView™ DVFO)
mit zwei umschaltbaren Sichtfeldern für Überblick & Detailanalyse: Weitbereichsscann zur Erkennung potenzieller Anomalien oder differenzierte Betrachtung mit einem größeren optischen Zoom und höherer Auflösung; die Umschaltung erfolgt software- gesteuert

Praxistipp: Je kleiner das Zielobjekt oder je größer der Abstand, desto besser eignet sich ein Objektiv mit engem Sichtfeld (Teleobjektiv). Je höher die Auflösung der Wärmebildkamera, desto weiter kann das Zielobjekt entfernt sein.


4. Software-Integration festlegen


Wie sollen die Rohdaten und Wärmebilder ausgewertet werden?

Die stationären FLIR-Wärmebildkameras mit Smart-Sensor für die Automatisierung lassen sich mühelos in eine Analyse-Software Ihrer Wahl integrieren.

Beispiele:

  • Cognex Designer Pro
  • NI-Vision
  • Pleora Ebus
  • Spinaker SDK
  • Teledyne FLIR Research Studio (Auswertung mehrerer Streams parallel in der F&E)
  • Teledyne FLIR iNspect Express (Machine Vision Software)


5. In Steuerungsprozesse integrieren


Vom Sensor zur automatisierten Entscheidung.

Die stationären FLIR-Wärmebildkameras mit Smart Sensor können aktiv in Steuerungs- und Sicherheitsprozesse eingreifen, zum Beispiel:

  • Produktionsstopp bei Übertemperatur
  • Warnmeldung an Leitsysteme
  • Aktivierung von Lüftung, Kühlung oder Löschsystemen
  • Übergabe von Daten an Wartungs- oder Analyseplattformen

Hierfür sind die Kameras mit gängigen Kommunikations¬protokollen und Schnittstellen wie GigE Vision, MQTT, REST API, MODBUS TCP, Ethernet IP, ONVIF (modellabhängig) oder WLAN (optional) kompatibel.

Typische Integrationsziele:

  • SCADA / HMI-Systeme
  • SPS-Umgebungen
  • IIoT- und Cloud-Plattformen
  • Machine-Vision-Software
  • Sicherheits- und Brandschutzsysteme

Anlagenausfälle erkennen, bevor sie entstehen.

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